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Vom losen Haufen zum Verein

Nach 22 Jahren losem Bestehen haben sich die „Theaterlüüt Schwarzi Chatz“ in Rain am 28. August 1997 zu einem Verein im Sinne von ZGB Artikel 66 ff zusammengefunden. Am Abend der Vereinsgründung schrieben sich 53 Neumitglieder auf der herumgereichten Liste ein.

Theaterlüüt Schwarzi Chatz

Wie die Rainer „Theaterlüüt“ zu ihrem Namen kamen, ist im schicksalhaften Stück von 1975 begründet: „Alles für d’Chatz“ (ein Lustspiel in drei Akten von Maximilian Vitus) wurde damals erfolgreich vorgetragen. Entsprechend gehoben war die Stimmung beim Chatzeschmaus in der Chüserainer Waldhütte, wo nicht etwa Katzenbraten vertilgt wurde, sondern Schinken im Brotteig. Damals fiel der Beschluss, sich inskünftig „Theaterlüüt Schwarzi Chatz Rain“ zu nennen. Zwar glaubten nicht alle, dass der Name Bestand haben würde. Aber weil „Alles för d’Chatz“ eben das erste Theaterstück war, das von den Theaterspielern selbst ausgesucht worden war, blieb es beim Gründungsnamen. Zuvor hatte immer der Feldmusik-Vorstand die Stücke ausgelesen sowie die Spielerinnen und Spieler bestimmt.

Mit der Feldmusik

Natürlich war schon längst vor 1975 in Rain Theater gespielt worden. Eine Theateraufführung gehörte jeweils zum festen Bestandteil der Winterkonzerte der Feldmusik und gelegentlich sprangen auch Nichtmusikanten ein.

Die deutliche Trennung der Theaterleute und der Musikanten im Jahre 1975 war dem Interesse am Theaterspielen nur förderlich. Etliche neue Leute stiessen zu den „Theaterlüüt Scharzi Chatz“. 1977 begann die Zeit mit Wauti Sager als Regisseur und Entwerfer des eigenen Logos:

1979 wurde „Oberamtmann Effinger“ gespielt, und Kari Kunz baute neue Kulissen. Ein Höhepunkt war das Jahr 1985. Es wurden „Schöne Geschichten mit Mama und Papa“ aufgeführt, und Erwin Kessler, der damalige Redaktor der Theaterzeitung, besuchte die Aufführung. Daraufhin durften die Rainer Theaterleute das Stück an den schweizerischen Theatertagen in Aarau spielen.

Vom St. Josef in die Mehrzweckhalle

Mittlerweile waren die Musikprogramme der Feldmusik umfangreicher geworden, und es wurden fast nur noch Einakter gespielt. 1992 fand die letzte Aufführung auf der „St. Josef“-Bühne statt. Es war die Komödie „S'neu Stüürgsetz“, das schon 1976 aufgeführt worden war, und unnachsichtige Kürzungsregie führte bereits Hausi Rickli.

1993 hatten die „Theaterlüüt“ erstmals Gelegenheit, in der neuen Mehrzweckhalle zu spielen. Damit wurde die Tradition  Konzert und Theater abgebrochen, und es konnte mit einer abendfüllenden Produktion vor das Publikum getreten werden. „Der Trauschein“ kam bei den Leuten bestens an. 

1998 war dann eine grafische Auffrischung angesagt: das etablierte grüne A3 Theater-Programm und das Logo von Wauti Sager wurden abgelöst und durch neue Designs von Irène Haldimann ersetzt:

 
Freitag, 24. November 2017
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© 2017 Theaterlüüt Schwarzi Chatz - Letzte Aktualisierung: 23.06.2014